SEHNSUCHTNACHFREIHEIT


Einsendung in der Kategorie Video

Kategorie: Video
Genre/Technik: Video mit Tanz
Technik: Filmkamera und Bühnenlicht
Größe: 200MB

Künstler: Sascha Paar

Mein Name ist Sascha Paar. Ich bin Tänzer und arbeite derzeit in der Oper Chemnitz unter meiner Direktorin Sabrina Sadowska. Alleine in Sachsen gibt es 80 Spielstätten die vor kurzem einen großen Einschnitt in ihr normales Leben erfahren mussten. Es wird immer von den finanziellen Problemen unseres Bereiches gesprochen, jedoch vergisst man die mentale und emotionale Seite von Corona. Wir als Künstler und vor allem als Tänzer sind gewohnt in dem Theater unsere Familie zu haben. Einen sicheren Ort für Kreativität und Austausch. Der Tänzer, könnte man sagen ist ein Gemeinschaftsmensch. Wir sind immer zusammen, arbeiten, diskutieren und lachen. Die Kontaktsperre durch Corona war ein großer Einschnitt im Daseins eines Tänzers. Ich bin ein sehr kreativer Mensch der immer ein Outlet für seine Kreativität braucht. Gerade im Tanz mit anderen etwas Neues und Kreatives zu schaffen ist eine Notwendigkeit für mich geworden. Da dies in der Zeit nicht möglich war habe ich durch Ihre Ausschreibung ein Ventil gefunden etwas zu meiner Situation sagen zu können. Mir als Tänzer entstanden viele emotionale und mentale Probleme, für so lange Zeit weder richtig tanzen, noch mit anderen zusammen kreativ sein zu können. Der Versuch negativen Anwandlungen in positive Gedanken zu verwandeln war im Alleingang sehr schwer. Auch die Tatsache, dass man in diesem Beruf weit von seiner Familie weg ist hat die Situation erschwert. Die Idee des Neuen Kunstvereins Sachsen, eine Plattform zu schaffen auf der des Künstlers Stimme und ihre Ideen gehört werden, ist für mich genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen. Meine Interpretation drehten sich vor allem um die Frage wie man diese Gedanken die man im Kopf hat richtig einordnen kann. In meinem Video beschreibe ich die Unbefangenheit die ich vor der Krise hatte, die verdrängt wurden durch das was die Medien in unsere Kopf gepflanzt haben. Die Hilflosigkeit, nur zu Hause zu sein und nicht seiner Leidenschaft nachgehen zu können habe ich so noch nie erfahren. Auch die Interaktion mit Gleichgesinnten wurde verboten und so war man total auf sich alleine gestellt. Mein Video zeigt einen unbefangenen jungen Menschen der all diese Begriffe in seinem Kopf hat, lernen muss diese zu ignorieren oder mit ihnen umzugehen, der versucht die Sehnsucht nicht überhand nehmen zu lassen um seine Freiheit wiederzuerlangen. Am Ende sind wir befreit von allem Negativen und kehren zu unserem Alltag zurück jedoch werden wir diese Gedanken und diese Gefühle nie ganz vergessen können. Umso mehr lernt man zu schätzen wie viel Glück man hat jeden Tag das machen zu können was man liebt.
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