Positiv/Negativ

Alternativen als Angebot für einen anderen Luxusbegriff, ein anderes Lustprinzip oder ein anderes Lebensmodell. Vielleicht sind es ironische Anspielungen, die die gegenwärtige Situation auch als Chance begreifen, neue Auffassungen zuzulassen.


06.02.2021

Es sind verschiedene Varianten, um provisorisch, besonders flexibel, alternativ bzw. „weise“ oder eventuell auch „gar nicht“ mit der aktuellen Situation umzugehen. In Steffen Büchners Grafiken geht es dabei immer auch um den Menschen. Die Sortierung der Maßnahmen in positiv/negativ ist eine der Epoche abgeschaute Norm, bei maximaler Selektion die maximale Wertungsfreiheit zu attestieren und durchaus spöttisch zu interpretieren.

Sie eignet sich auch als Metapher im Anwendungsdschungel, wie das Herrentuch „Nessessär“ (Siebdruck) von Karla Krey mit Faltblatt zur Empfehlung: Wenn sich die Frage stellt, was „Mensch“ in jedem Falle beim Verlassen der Wohnräume mit sich trägt, ist es oft das, was nötig ist. Das „Nessessär“ ist eine Komprimierung verschiedener Notwendigkeiten, sich zwischendurch säubern zu können und auf Geld zuzugreifen. Zugleich ist es für beide Zwecke möglicherweise untauglich. Alternativ wäre die „Glut“ (Steffen Schiemann, Skulptur) bereits entfacht, „Viva la revolución“.

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